30 Start-ups, die 2014 Erfolge feierten – HORIZONT.AT

Map of all StartUps in Austria

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Sie haben Preise gewonnen, Investments bekommen und Deals an Land gezogen: HORIZONT zeigt heimische Jungfirmen, die heuer auf sich aufmerksam machten.

30 Start-ups, die 2014 Erfolge feierten

Adspired Technologies

entstand im September aus der Fusion von pMediaNetwork und Ciuvo, spezialisiert sich auf Datenanalysen und positioniert sich als Tool für Marketing-Entscheider. pMediaNetwork war bisher mit seinem Produkt adverity auf Marketing-Analysen spezialisiert, Ciuvo hatte den Fokus auf E-Commerce. adverity und Ciuvo sind nun auch die beiden Flagship-Produkte von Adspired Technologies. Als neue Geschäftsführer fungieren Andreas Glänzer und Vlad Gozman (beide Ex-pMediaNetwork), Technikchef wird Ciuvo-Gründer Martin Brunthaler. Sie wollen gemeinsam weitere Lösungen für den Performance-Bereich entwickeln.

Alice interactive

wurde im Oktober 2010 als IT-Dienstleister im Bereich des Digital Publishing gegründet und legt seinen Fokus seit 2013 auf die Entwicklung von page­strip, einer Digital-Publishing-Software, mit der man ohne technische Vorkenntnisse entweder bereits bestehende Publikationen in digitale verwandeln oder eine neue digitale Publikation erstellen kann. 2014 erhielten die Geschäftsführer Georg Kaindl und Marcel Schnellinger Business-Angel-Unterstützung und damit ein Investment im mittleren sechsstelligen Bereich für die Produktentwicklung.

Anyline

bietet eine Technologie zur visuellen Datenerfassung an, die in Kunden-Apps eingebaut wird und die Smartphone-Kamera etwa automatisch den Stand von Stromzählern auslesen lässt. Beim Start-up-Wettbewerb trend@venture konnte Anyline den ersten Platz belegen, außerdem fädelte man eine Partnerschaft mit Red Bull ein.

bitmovin

erhielt im August eine siebenstellige Finanzspritze von SpeedInvest, Constantia Industries, aws und dem Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF). Als Spin-off der Alpen-Adria Universität Klagenfurt gegründet, hat sich das Kärntner Start-up zum Ziel gesetzt, die Qualität von Videostreams im Internet zu verbessern und will dabei eine bis zu 100 Prozent bessere Qualität als bereits am Markt erhältliche Technologien wie etwa HLS von Apple liefern. Dieses Ziel wird nun von den ersten Investoren des Start-ups unterstützt.

Blitab

ist das erste Tablet für blinde und sehbehinderte Menschen. Es wurde von Kristina Tsvetanova, Slavi Slavev und Stanislav Slavev entworfen und gewann bereits mehr als 20 Preise. Das Blitab ermöglicht das Lesen und Schreiben einer vollständigen Seite, indem kleine Erhebungen auf der Oberfläche entstehen, die als Braillecode durch Ertasten gelesen werden; möglich wird aber auch Chatten mit Freunden oder das Erledigen von Online-Bankgeschäften. Derzeit befindet sich Blitab in der Prototypenphase. Am 3. November startet die Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo.

Codeship

spezialisiert sich auf Software-Tests und erhielt im Frühjahr 2014 ein Investment von 1,9 Millionen Euro von Sigma Prime Ventures, Boston Seed Capital, Devonshire Investors und ­einigen europäischen und US-amerikanischen Angel-Investoren. Codeship setzt es sich rund um Gründer Moritz Plassnig zum Ziel, den Leuten, die im Hintergrund die Software erstellen, das Leben zu erleichtern, indem sie viele manuelle Schritte der Softwareveröffentlichung automatisieren. Mit dem frischen Kapital wird das Team aufgestockt und ins Marketing investiert.

Crate Data

fokussiert auf die Speicherung großer Datenmengen. Die IT-Firma mit Büros in Dornbirn und Berlin hat sich im April 2014 in einer Investmentrunde 1,5 Millionen Dollar Kapital besorgt. Geldgeber sind der auf Frühphasen-Start-ups spezialisierte Investor Sunstone Capital aus Dänemark und DFJ Esprit aus London, Teil des Draper Fisher Jurvetson Global Network. Der Cloud-Dienst richtet sich speziell an Entwickler, die SQL-Datenbanken in Echtzeit abfragen. Crate Data will ihnen ermöglichen, Zehntausende zeitgleich eingehende Abfragen, wie es etwa bei großen Consumer-Diensten üblich ist, problemlos abzuwickeln.

Eversport

bietet Sportplatz- und Kursbuchungen im Internet an. Im September führten Eversport und Sportle.me in einem Joint Venture unter dem Namen Eversport ihre Angebote zusammen. Eversport-Gründer Hanno Lippitsch und Sportle.me-Gründer Stefan Feirer wollen gemeinsam zur europäischen Nummer eins der Sportbuchungsplattformen avancieren.

Flatout

legt seinen Fokus auf Heimvernetzung, steht mit seiner Cloud-Lösung kurz vor dem Start und will den Bereich der Smart Homes im Hinblick auf Preis, Usability und Funktionalität revolutionieren. 2013 wurde das Wiener Start-up mit einem Sonderpreis des Bewerbs Austria’s Next Top Start-up geehrt. Mittlerweile konnte das Team rund um CEO und Mitgründer Daniel Marischka eine Million Dollar aufstellen. Das Smart-Home-Betriebssystem wird den Partnerfirmen als Service zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, 2015 mit mehreren Partnern zu starten.

Hitbox

konnte sich im Mai ein Investment des österreichischen Start-up-Fonds SpeedInvest sichern. Spätestens seit der Übernahme von Twitch durch Amazon ist das Thema omnipräsent: Live-Videostreams von Computerspielen, die ein Millionenpublikum anziehen. Das Wiener Start-up Hitbox hat sich eben dieser Technologie verschrieben.

indoo.rs

ist auf Indoor-­Navigation, etwa in Shoppingcentern, spezialisiert und wurde von tecnet, der Technologiefinanzierungsgesellschaft des Landes Niederösterreich, gefördert. 2014 zog man unter anderem einen Deal mit dem internationalen Flughafen in San Francisco an Land, wo blinde Reisende jetzt mit Hilfe der indoo.rs-Technologie mit dem Smartphone zum richtigen Gate gelotst werden.

journi

ermöglicht es Nutzern, offline ihren Urlaub in Wort und Bild zu dokumentieren und dann zu teilen. Weil die erste App miavia nicht besonders fruchtete, änderte das Team rund um Gründer Andreas Röttl die Strategie und brachte mit journi eine viel beachtete und schön designte App ­heraus.

KochAbo

liefert Lebensmittel an die Haustür, mit denen man vorgegebene Mahlzeiten zubereiten kann. Im April dieses Jahres hat sich die Handelsgruppe Pfeiffer (Zielpunkt, Nah & Frisch, Unimarkt) bei dem Jungunternehmen von Michael Ströck mit fünf Prozent beteiligt. Pfeiffer will künftig Marktführer im Bereich E-Commerce für Lebensmittel werden und in weitere Unternehmen investieren.

Kompany

ist ein Wiener Firmeninformations-Portal und staubte im April 2014 eine Investmentsumme von 1,8 Millionen Euro von der Livag GmbH ab. Die Firmensuchmaschine führt derzeit 21 Millionen Unternehmen aus 25 Ländern. Für tiefergehende Abfragen zu diesen Firmen wie etwa Geschäftspartner, Bonität, Eigentümer et cetera bezahlen Kunden eine Gebühr. Mit dem frischen Kapital will man nach Osteuropa und die USA expandieren.

kWallet

ist eine Bezahl-App, mit der Nutzer via Bluetooth oder NFC-Funk einfach Geld von einem Smartphone zum anderen schicken können. Die Wiener Start-up-Firma Kadona von CEO Markus Lobmaier konnte sich 2,5 Millionen Investment sichern. In Wien wurde bereits mit einer Testphase gestartet.

LayerLab

ermöglicht den weltweit ersten 3D-Full-Body-Scan. Binnen weniger Stunden wird über einen hochauflösenden 3D-Drucker ein kleines, detailgetreues Abbild von Personen oder Haustieren erstellt. Mit LayerLab architecture wendet sich LayerLab auch an Architekten und Bauträger. Das Start-up rund um Angelique Gradwohl, Christof Kirschner und Jutta Kirschner hat im Rahmen des ­Programms Start!Klar eine Innovationsförderung der Steirischen Wirtschafts­förderung erhalten. Im September hat LayerLab ein ­Geschäftslokal in Graz eröffnet.

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